Ehrenamt - Gemeindesportverband - „Pakt für den Sport“

28. Mai 2018

Ehrenamt - Gemeindesportverband - „Pakt für den Sport“

SPD, FWG und FDP sind dabei, bestehende und gut funktionierende Strukturen im Ehrenamt zu zerschlagen!

Wie durch uns bereits am 24. Mai 2018 auf unserer Homepage berichtet, ignorieren die drei Fraktionen von SPD, FWG und FDP das Ehrenamt im Sport.

Zum Sachverhalt:

Am 07.02.2018 wurde auf Anregung des Gemeindesportverbandes (GSV) ein Gespräch über die Zukunft des GSV geführt (Wir berichteten am 24.05.2018 auf unserer Homepage!).

Die Vorschläge des GSV vom 07.02.2018 fasste die Verwaltung zu einem Eckpunktepapier zusammen und legte das Papier am 22.02.2018 dem Haupt- und Finanzausschuss zur Beratung vor.

Ca. 90 Minuten vor der Sitzung stellten die drei Fraktionen dem Bürgermeister einen Fragenkatalog zum „Pakt für den Sport“ zu. In der Sitzung gingen die drei Fraktionen nicht näher auf das Eckpunktepapier „Pakt für den Sport“ ein, sondern vertagten den Tagesordnungspunkt. Umfangreiche Informationen zum Thema finden Sie unter:

„Gemeindeportrait Augustdorf“ – Rathaus - Mitteilungen - vom 04.05.2018

Mit Stand vom 30.04.2018 brachten die drei Fraktionen kurzfristig ein eigenes „Eckpunktepapier zum Pakt für den Sport“ in der Sitzung des HFA am 03.05.2018 ein. Eine Vorabinformation zu diesem umfangreichen Papier an den GSV, die Gemeindeverwaltung oder auch an die CDU erfolgte, wie üblich, nicht!

Die drei Fraktionen stellen eine Menge an Forderungen an den GSV, ohne mit ihm darüber gesprochen zu haben! Bürgernahe Politik? Bestimmt nicht!

Einige Anmerkungen der CDU zum Eckpunktepapier „Pakt für den Sport“, entworfen von SPD, FWG und FDP:

Nach salbungsvollen und sehr allgemein gehaltenen Worten zur Einleitung, kommt man schließlich auf den Punkt:

Dem GSV wird eine finanzielle Unterstützung von 750,- € im Jahr zur „Aufgabenerfüllung gem. Satzung“ gewährt. Auf den besonderen Druck der CDU hin, hat man den Betrag von jährlich 500,- € auf 750,- € erhöht. Nicht nur aus unserer Sicht ist der Betrag lächerlich gering.

Für 750,- € pro Jahr möchten die drei Fraktionen dem GSV zahlreiche verpflichtende Aufgaben übertragen. So soll der GSV...

- als zentraler Ansprechpartner der Gemeinde in allen Bereichen des Sportes zur Verfügung stehen (diese Aufgabe hat der GSV schon immer übernommen) und

- die Gemeindeverwaltung entlasten (seit über 25 Jahren entlastet der GSV die Gemeinde z. B. von administrativen Aufgaben!).

Und nun geht es in feinster Kasernenhofmanier mit den Forderungen weiter (hier die Kurzfassung der Forderungen):

stellt sicher, die Vergabe der Sportstätten …

stellt sicher, dass der Haushalt der Gemeinde nicht über Gebühr belastet wird...

akzeptiert, jährlich 2.500,- € Hallennutzungsgebühr zu bezahlen …

(100 € mehr als bisher)

Weiterhin soll der Schlingsbruch durch den GSV verwaltet werden.

Über Jahre hinweg ist der Schlingsbruch vorzüglich durch den FC Augustdorf verwaltet worden. Probleme tauchten so gut wie keine auf. Warum sollte dieser gut funktionierende Pachtvertrag nun verändert werden? Wurde der Vorstand des GSV hierzu überhaupt befragt, ob dieser einen Pachtvertrag für den Schlingsbruch eingehen möchte? Schlussendlich soll der GSV noch dazu verpflichtet werden, die Benutzungs- und Gebührensatzung für die Sporthallen zu überarbeiten.

Wir fragen uns allen Ernstes, welche Möglichkeiten besitzt der GSV noch, um eigenverantwortlich im Bereich des Sportes zu agieren. Dem GSV bleibt zum jetzigen Zeitpunkt nur eins: Er soll die Pflichten und Forderungen der drei Fraktionen von SPD, FWG und FDP erfüllen und auch umsetzen. Mitspracherecht = NULL

Die drei Fraktionen von SPD, FWG und FDP dürfen sich nicht wundern, wenn unter diesen Bedingungen und Forderungen der GSV den Entschluss fassen sollte, den Gemeindesportverband aufzulösen.

Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes des GSV sind keine Befehlsempfänger und ein Pakt für den Sport funktioniert nur miteinander!

Unter diesen Voraussetzungen kann und wird die CDU-Ratsfraktion dem vorgelegten Papier in keinem Falle zustimmen!

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