Bürgerbegehren zur Errichtung einer Freizeitstätte 
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Kommentar von Cordula Gröne, Lippische Landeszeitung vom 27.02.2010

Mehr als 700 Menschen, die sich eine Freizeitstätte wünschen, geben zu denken. Damit haben sicher auch SPD und FWG nicht gerechnet, als sie vor Monaten die Planungen des Römertaggeländes beendet haben. Nur wenig spricht gegen das Projekt. Um Anlage und Ausstattung wollen sich die Bürger selbst kümmern. Eine Toilette? Die gibt es auch auf Spielplätzen nicht. Lärm durch Jugendliche? Dort stört er wahrscheinlich am wenigsten. Bleibt die Unterhaltung. Dafür bedarf es tatsächlich Unterstützung von vielen Seiten. Ihre schlechten Erfahrungen darf die Gemeinde allerdings nicht davon abhalten, neuen Projekten eine Chance zu geben - zumal hier kaum finanzieller Schaden entstehen kann. Die Ratsmehrheit sollte angesichts eines massiv geäußerten Bürgerwillens über den eigenen Schatten springen.