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Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Augustdorf Die Kommunalwahl 2004 gewann die CDU mit einem Stimmenanteil von 53,8%. Damit errang sie 14 von 26 Sitzen im Gemeinderat. Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf wurde mit 71% der Stimmen in sein Amt gewählt. Das war ein riesiger Vertrauensbeweis der Augustdorfer Bürgerinnen und Bürger. Für Dr. Wulf und die CDU bedeutete dieses Ergebnis aber auch eine große Verantwortung. Bürgermeister und CDU haben sich trotz der absoluten Mehrheit große Mühe gegeben, alle anderen Parteien mit einzubinden. Die Angebote der CDU wurden jedoch nicht immer angenommen. Dann musste die CDU alleine Verantwortung für die Zukunft der Gemeinde Augustdorf übernehmen. Das hat sie getan – obwohl es oft schwer war. Zu Beginn der Wahlperiode war die Gemeindekasse leer. Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf und der neue CDU-geführte Gemeinderat mussten ihre Arbeit mit einer Rücklage von 0 Euro aufnehmen. Zugleich mussten dringende Aufgaben erledigt werden. Kurz gesagt: Es gab viel zu tun, aber kein Geld in der Kasse. Vorrang hatte daher die Erhaltung des Bestandes, z.B. des Freibades. Dass nicht nur das Vorhandene erhalten werden konnte, sondern viel Neues geschaffen werden konnte, ist die besondere Leistung von Dr. Wulf und der Ratsmehrheit. Wir haben wenig versprochen und viel gehalten. Überzeugen Sie sich selbst: Straßen Wir haben vielen Worten endlich Taten folgen lassen: Über den Ausbau des Kirchweges sprach man schon vor rd. 31 Jahren – wir haben ihn 2006 umgesetzt. Der Ausbau des Knotenpunktes Kirchweg/ Waldstraße/ Hermann-Löns-Weg war mehr als 20 Jahre im Gespräch. Wir haben ihn 2006 verwirklicht. Im gleichen Jahr wurde die Pommernstraße ausgebaut. Der Hermann-Löns-Weg war 2007 dran, der Amselweg 2008, der Senneweg 2009. Außerdem haben wir an verschiedenen Stellen die Verkehrssicherheit erhöht. 2008 wurde die Kreuzung Rosenstraße/ Nelkenstraße erweitert und mit einem zusätzlichen Fußweg versehen. Gleichzeitig verschwand eine ungepflegte Grünfläche mitten im Ortszentrum. An der Kreuzung Pivitsheider Straße/ Rosenstraße ließ der Bürgermeister nach einem Antrag der AWO kurzfristig und unbürokratisch eine Querungshilfe bauen. Mehrere Bushaltestellen wurden behindertengerecht ausgebaut. Außerdem wurden an verschiedenen Bushaltestellen neue Fahrradständer aufgestellt – besonders in den Randbereichen der Gemeinde. Anfang Freibad Nicht wenige haben uns geraten, das Freibad zu schließen. Die Gemeindeprüfungsanstalt hat uns gesagt: Das Freibad ist nahezu die einzige Möglichkeit, wo die Gemeinde Augustdorf in der Haushaltssicherung noch sparen kann. Trotz großer Haushaltsnot haben wir – gemeinsam mit dem Freibadförderverein - das Freibad nicht nur erhalten, sondern an vielen Stellen saniert und attraktiver gestaltet. Nur dem unbürokratischen Vorgehen des Bürgermeisters und des Rates ist es zu verdanken, dass zum Saisonbeginn 2009 ein Sand- und Wasserspielbecken errichtet werden konnte. Außerdem haben wir verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten umgesetzt. Die von Bürgermeister Dr. Wulf geleitete Gemeindeverwaltung arbeitet sehr gut mit dem Freibadförderverein zusammen. Dieser leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Freibades. Anfang Freiwillige Feuerwehr Besonders am Herzen liegen Bürgermeister und CDU die Freiwillige Feuerwehr. Diese trägt erheblich zur Sicherheit und zum Schutz der Bürger bei. In der Feuerwehr leisten Männer und Frauen freiwillig und unentgeltlich einen unersetzbaren Dienst für die Allgemeinheit. Im Ernstfall riskieren sie dabei ihre Gesundheit, manchmal sogar ihr Leben. Wir haben dafür gesorgt, dass die Feuerwehr optimal ausgestattet ist. Im Jahr 2007 haben wir in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr den Brandschutzbedarfsplan fertiggestellt und verabschiedet. Im selben Jahr wurde ein modernes, leistungsfähiges Löschfahrzeug gekauft. 2009 wurde das Feuerwehrgerätehaus erweitert. Mit den Mitteln des Konjunkturpaketes II wird auf Vorschlag der CDU-Fraktion 2009 ein Höhenrettungsgerät (Hubsteiger) gekauft. Dadurch können zukünftig Personen aus höheren Gebäuden noch schneller als bislang gerettet werden. Für 2010 ist der Kauf eines Einsatzleitwagens vorgesehen. Bürgermeister Dr. Andreas Wulf honoriert das ehrenamtliche Engagement bei der Feuerwehr, indem er Feuerwehrleute in der Gemeindeverwaltung einstellt. Mittlerweile leisten 6 Feuerwehrleute Dienst in der Verwaltung und auf dem Bauhof. Als der Bürgermeister 2004 sein Amt übernahm, waren es nur halb so viele. Damit trägt der Bürgermeister dazu bei, dass auch in den Tagesstunden ausreichend Feuerwehrleute vor Ort verfügbar sind, um Brände zu bekämpfen und bei Unfällen zu helfen. In vielen anderen Kommunen fehlen tagsüber zu viele Feuerwehrleute – in Augustdorf nicht. Unserem Bürger Gerd Sielemann ist es zu verdanken, dass nun auch die Jugendfeuerwehr ein eigenes Löschfahrzeug besitzt. Das macht den Dienst in der Feuerwehr für Jugendliche viel interessanter. Der Feuerwehr fällt es dadurch leichter, den dringend benötigten Nachwuchs zu werben. Anfang Sicherheit und Ordnung Der Kreis Lippe ist die der sicherste Kreis in Nordrhein-Westfalen. Die Kriminalitätsbelastung ist nirgendwo in NRW niedriger. Augustdorf nimmt einen guten Platz in Lippe ein. Seit 2005 ist die Kriminalitätsbelastung deutlich gesunken. Leider war 2008 wieder ein Anstieg festzustellen, vor allem wegen einer Zunahme von Sachbeschädigungen und leichten Körperverletzungen, die hauptsächlich im häuslichen Bereich verübt werden. Die Bürgerinnen und Bürger können sich nach wie vor sehr sicher auf den Straßen und Plätzen der Gemeinde fühlen. Insgesamt war die Kriminalität 2008 immer noch geringer als 2004 und davor. Wir haben die Ordnungsbehördliche Verordnung verschärft, indem wir das Rauchen und Alkohol Trinken auf Spielplätzen verboten haben. Dadurch haben wir die Grundlage geschaffen, um dieses Fehlverhalten als Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeld belegen zu können. Außerdem haben wir die Prostituierten von den Wanderparkplätzen vertrieben, so dass diese wieder von Naturfreunden bedenkenlos genutzt werden können. Für die Bekämpfung der Kriminalität ist die Polizei zuständig. Die Gemeinde hat 2009 jedoch zwei Mitarbeiter eingestellt, die gegen Lärmbelästigungen, Vermüllung, übermäßigen Alkoholkonsum und Vandalismus vorgehen. Der Straßensozialarbeiter der Gemeinde hat 2009 personelle Unterstützung erhalten. Die Polizei wurde gebeten, schärfer gegen Störer der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einzuschreiten. So werden seit 2008 Hausverbote und Platzverweise ausgesprochen, wenn Jugendliche oder andere sich auf Schulhöfen, Spielplätzen und andernorts falsch verhalten. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer liegt der CDU sehr am Herzen. Ganz besonders schutzbedürftig sind Kinder, ältere Menschen, Behinderte, Frauen mit Kinderwagen und Radfahrer. Wer diese schwachen Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet, indem er z.B. auf einem Geh- oder Radweg parkt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Auch Bürgermeister Dr. Wulf schaut nicht weg, wenn er massives Fehlverhalten beobachtet. Die Gemeinde hat ein Geschwindigkeitsmeßgerät gekauft, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Das Gerät zeichnet die gefahrenen Geschwindigkeiten auf. Die Daten werden der Polizei übergeben, so dass diese gezielt die Geschwindigkeit überwachen kann. Anfang Wirtschaftsförderung Wirtschaftsförderung ist für Bürgermeister Dr. Wulf Chefsache. Bei seinen Unternehmensbesuchen erfährt er immer wieder, dass die Augustdorfer Unternehmen mit der Gemeinde sehr zufrieden sind. Der Bürgermeister pflegt enge Kontakte zu den Unternehmern. Daher ist er auch Geschäftsführer des Gewerbeinitiativkreises Augustdorf (GIKA). So erkennt er frühzeitig, wo den Unternehmen der Schuh drückt – und kann helfen. Seine engen Kontakte haben es ermöglicht, verschiedenen Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten in Augustdorf zu bieten. Mehrere Neu-, Um- und Erweiterungsbauten im Industriegebiet zeugen davon. Durch Vermittlung des Bürgermeisters ist es 2006 auch gelungen, Unternehmen im Kalksandsteinwerk an der Waldstraße anzusiedeln. Dieses stand zuvor 15 Jahre weitgehend leer. 2008 konnte sich eines der bedeutendsten Augustdorfer Unternehmen erweitern, nachdem der Bürgermeister den Unternehmer auf eine zum Verkauf stehende Immobilie hingewiesen hat. Im selben Jahr konnte ein wachsendes Unternehmen in Augustdorf gehalten werden, weil der Bürgermeister sich persönlich um die Vermittlung eines Grundstücks gekümmert hat. Im Jahr 2007 wurde das Umlegungsverfahren dank der Standhaftigkeit der CDU abgeschlossen. Die zwei anderen Fraktionen im Gemeinderat wollten das Umlegungsverfahren noch kurz vor dem Abschluss einstellen. Sie glaubten nicht an den Erfolg. Aufgrund des Einsatzes der CDU für Wirtschaft und Arbeitsplätze wurde das Gebiet zwischen Kohlenweg und Imkerweg im Sommer 2008 erschlossen. Damit stehen Unternehmen in Augustdorf wieder Flächen für Wachstum und Ansiedlung zur Verfügung. Noch vor Beginn der Erschließung wurden die ersten Grundstücke verkauft. Unternehmer konnten davon abgehalten werden, in andere Kommunen abzuwandern. Dadurch konnten Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Augustdorf gesichert werden. Die Vermarktung lief gut an, stockt aber seit Beginn der Wirtschaftskrise. Ist die Wirtschaftskrise erst überwunden, wird die Nachfrage wieder ansteigen. Ein Ausdruck erfolgreicher Arbeit für die Wirtschaft war die bis Ende 2008 stark gesunkene Arbeitslosigkeit. Sie hat sich zwischen Anfang 2005 und Ende 2008 halbiert. Leider ist sie im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise 2009 wieder angestiegen. Anfang Bereitstellung von Bauland/ Städtebau In Augustdorf ist reichlich Bauland ausgewiesen – mehr als in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich benötigt wird. Trotzdem ist das Bauland relativ knapp. Die Nachfrage ist immer noch beachtlich, obwohl die Einwohnerzahl seit Jahren abnimmt. Viele junge Familien möchten sich ihren Traum von einem eigenen Haus verwirklichen. Werden sie in Augustdorf nicht fündig, dann wandern sie ab. Dadurch würde auch die Einwohnerzahl weiter sinken. Daher ist es vordringlich, genügend bezahlbares Bauland zur Verfügung zu stellen. Auf Vorschlag des Bürgermeisters wird daher der Bebauungsplan Nr. 1 zwischen Pastorenweg und Kreisverkehr neu aufgestellt. Dazu wird ein Umlegungsverfahren durchgeführt. Auf diese Art und Weise werden in Kürze rd. 60 Bauplätze mitten im Zentrum der Gemeinde neu ausgewiesen. Für die Ansiedlung eines Verbrauchermarktzentrums mitten im Dorf wurden die planerischen Voraussetzungen geschaffen. Anschließend konnten der ALDI-Markt und der KIK-Markt umziehen und sich erheblich vergrößern. Augustdorf bekam einen weiteren Getränkemarkt und einen neuen Bäcker. Die Versorgungssituation unserer Gemeinde verbesserte sich so deutlich. Ein Sorgenkind war lange Zeit die Siedlung „Am Dören“. Dort standen – einmal wieder – viele Wohnungen leer. Dem Eigentümer gelang es nicht, die Siedlung attraktiver zu gestalten. Daher beschloss die Gemeinde im Jahr 2007, ein Entwicklungskonzept erarbeiten zu lassen. Während der Erarbeitung wechselte der Eigentümer. Der neue Eigentümer saniert die Siedlung nun nach und nach. Er schafft insbesondere Wohnraum für Soldaten, die ihren Hauptwohnsitz außerhalb von Augustdorf haben. Das Projekt hat mittlerweile Vorbildcharakter für andere Bundeswehrstandorte in Deutschland. Das erarbeitete Entwicklungskonzept ermöglicht es der Gemeinde, schnell auf negative Entwicklungen zu reagieren, wenn es erforderlich wird. Denn auf Grundlage des Konzeptes kann die Gemeinde Fördermittel des Bundes erhalten. Anfang Freizeit, Erholung und Tourismus Die Verbesserung der Freizeit- und der Erholungsangebote sowie die Entwicklung des Tourismus waren im Wahlkampf 2004 Schwerpunkte von Bürgermeister und CDU. Auf diesen Gebieten wurde viel erreicht: In Zusammenarbeit mit dem Heimatverein wurden 2006 eine Wanderhütte aufgestellt und ein neuer Wanderweg eingerichtet. Ebenfalls 2006 wurde der Senneradweg eingeweiht, an dem der Bürgermeister mitgewirkt hat. Nachdem Dr. Wulf immer wieder gegenüber dem Kreis darauf gedrungen hat, konnten 2008 die ersten Reitwege in Augustdorf ausgewiesen werden, weitere werden folgen. Dadurch können auch die seit Jahrzehnten bestehenden Konflikte zwischen Reitern und Wanderern nach und nach gelöst werden. Auf Vorschlag des Bürgermeisters beantragte die Gemeinde, in den Naturpark Teutoburger Wald aufgenommen zu werden. Dem Antrag stimmte das Land Nordrhein-Westfalen 2009 zu. Dadurch haben sich neue Möglichkeiten für die Förderung von Projekten ergeben. Der erste Antrag auf den Ausbau von Wegen, die Förderung von Bänken und die Aufstellung von Wanderschildern ist auf dem Weg. Als Mitglied der Biologischen Station hat Dr. Andreas Wulf bereits Mitte der 1990er das Naturschutzgroßprojekt Senne mit auf den Weg gebracht. Als Bürgermeister hat er dem Rat vorgeschlagen, in die Umsetzungsphase einzusteigen, die 2008 begann. Mit dem Naturschutzgroßprojekt soll die Landschaft in und um Augustdorf erheblich aufgewertet werden. So sollen wieder natürliche Wälder entstehen, Heideflächen ausgedehnt werden, Gehege für die Senner Pferde geschaffen und die historische Heidebauernwirtschaft dargestellt werden. Der Bürgermeister hat sich besonders dafür eingesetzt, die Senner Pferde wieder nach Augustdorf zu holen. Diese älteste Pferderasse Deutschlands kann zu „der“ touristischen Attraktion der Gemeinde werden. Durch das Naturschutzgroßprojekt fließen umfangreiche Fördermittel in Millionenhöhe in unsere Gemeinde. Dadurch entstehen direkt und indirekt neue Einnahmemöglichkeiten für die Augustdorferinnen und Augustdorfer. Die Grundstückseigentümer können selbst entscheiden, ob sie an dem Projekt teilnehmen. Niemand wird dazu gezwungen. Das war für die CDU stets eine unverhandelbare Grundlage für die Zustimmung. Ebenfalls auf Anregung des Bürgermeisters hat der Rat im Jahr 2008 mit den Stimmen der CDU beschlossen, den Friedhof an der Alten Dorfkirche allmählich in einen Park umzuwandeln. Die Umsetzung des Beschlusses verzögerte sich nicht zuletzt wegen des Konjunkturpaketes II, das vorrangig realisiert werden muss. In absehbarer Zeit soll jedoch ein Plan erstellt und allmählich umgesetzt werden. Dann gibt es auch für die vielen Menschen, die weniger mobil sind, eine schöne Grünanlage mitten im Dorf. Seit 2006 plante ein Unternehmer eine Nassabgrabung am Kohlenweg. Bürgermeister und CDU erkannten sofort die sich bietende Chance: Der Bürgermeister erreichte in den Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer und dem Abgrabungsunternehmer, dass die Gemeinde das Recht erhielt, den entstehenden rd. 5 ha großen Landschaftssee den Augustdorfern für die Erholung zur Verfügung zu stellen. Die Abgrabung ist innerhalb von weniger als 15 Jahren zu beenden, das Abgrabungsgelände anschließend zu renaturieren. Dadurch wird die Lebensqualität in Augustdorf erheblich ansteigen. Mit der Abgrabung wurde im Oktober 2008 begonnen. Auf der gemeindeeigenen Wolffstätte wurde 2006 das Umweltbildungszentrum der GNS eingeweiht. Dieses dient vielen Augustdorfer Vereinen und privaten Gruppen als Veranstaltungsgelände. Seit 2009 gibt es auf der Wolffstätte auch einen von der Gemeinde eingerichteten Wohnmobilplatz. 2005 holte der Bürgermeister die Römertage OWL nach Augustdorf. Sie wurden Pfingsten 2006 erstmalig und mit großem Erfolg von der GNS durchgeführt. Die Gemeinde hat diese Veranstaltung unterstützt. 2007 fanden die Römertage OWL erneut in Augustdorf statt, dieses Mal jedoch mit einem anderen Veranstalter. Die Gemeinde hat auch den neuen Veranstalter intensiv unterstützt. Auch 2007 wurde eine hochwertige Darstellung römischen und germanischen Lebens geboten. Durch die umfassende Berichterstattung im Vorfeld der Römertage wurde der Name Augustdorf mit dem Thema verknüpft. Das hat sich sehr positiv auf unser Ansehen ausgewirkt. Leider hat der neue Veranstalter die wirtschaftlichen Chancen der Römertage gewaltig überschätzt. Die Römertage haben jedoch gezeigt, wozu das Veranstaltungsgelände geeignet ist. Daher haben CDU und Bürgermeister gegen die Stimmen der beiden anderen Ratsfraktionen beschlossen, das Gelände dauerhaft für die Erholung und die Freizeitnutzung zur Verfügung zu stellen. Der Boden, den der Veranstalter der Römertage 2007 anfahren ließ und nicht mehr beseitigen wollte (obwohl er sich vor den Römertagen dazu verpflichtet hat), wurde zu einem Schutzwall zum Friedhof angeschüttet. Es werden Obstwiesen, Hecken und Bäume gepflanzt, Wege angelegt, Bänke und Tische aufgestellt und Spielflächen eingerichtet. Das Gelände soll insbesondere für Familien neue Freizeitmöglichkeiten bieten. Gemeinsam mit dem Schlingsbruch besteht nun auch die Möglichkeit, Veranstaltungen mit 20.000 Besuchern oder mehr im Dorf durchzuführen. Der Schlingsbruch wird behindertengerecht gestaltet. Die Zuwegung zum Sport- und Grillplatz wird so befestigt, dass gehbehinderte Menschen das Veranstaltungsgelände leichter erreichen können. Im neuen Sportheim wird eine behindertengerechte Toilette gebaut. Auf Vorschlag der Behindertenbeauftragten, unseres Mitgliedes Laura Radi, wurde 2009 eine mobile behindertengerechte Toilette am Grillplatz aufgestellt – und leider schon nach kurzer Zeit von Unbekannten vollständig zerstört. Im Jahr 2008 ging die sog. Rühlmannstätte an der Haustenbecker Straße in den Besitz der Gemeinde über. Auf dem Gelände befinden sich zwei Gebäude und ein großer parkartiger Garten. Zusammen mit dem Heimatverein, dem Naturpark und der Initiative zum Wiederaufbau von Schloss Lopshorn will die Gemeinde auf dem Grundstück ein Heimat- und Sennemuseum errichten. Weil sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite das Gebiet des Naturschutzgroßprojektes befindet, drängt sich eine Verknüpfung auf: In der Landschaft kann man zukünftig die Senner Pferde live erleben, während man auf der Rühlmannstätte etwas über ihre Geschichte erfahren kann. Im Museum kann man sehen, wie die Menschen vor 200 Jahren gewohnt haben, während man einige 100m entfernt in der Landschaft präsentiert bekommt, wie sie gewirtschaftet haben. Derzeit arbeiten die Beteiligten an einem tragfähigen Konzept. Auch unsere Feste wurden optimiert: Am Herbstkirmes-Montag waren die Besucherzahlen stark rückläufig. Daher wurde 2005 entschieden, den Holzschuhtanz auf den Sonntag zu legen. Zuvor findet ein Gottesdienst im Festzelt statt. Durch die Verlegung können nun auch Berufstätige am traditionellen Holzschuhtanz teilnehmen. Die wunderschöne Augustdorfer Herbstkirmes wurde durch eine Erweiterung der Angebote aufgewertet. Besonders gut angenommen wird der Stand unseres Patenbataillons 215. Die 215er nehmen seit 2006 am Weihnachtsmarkt teil. Sehr erfreulich ist außerdem die Teilnahme des beeindruckenden Jugendchores der Baptisten-Brüder-Gemeinde seit 2007. Zeitweise gab es sogar Musikschul- und Kinoangebote in Augustdorf. Bürgermeister Dr. Wulf unterstützte die Musikschule Oerly aus Oerlinghausen dabei, in Augustdorf Musikunterricht anzubieten. Dieser wurde jedoch zu wenig angenommen. Inzwischen prüft der Bürgermeister einen neuen Versuch mit einer anderen Musikschule. Im Haus Senne wurden über einen längeren Zeitraum wieder aktuelle Kinofilme vorgeführt. Dafür hat sich u.a. unser Mitglied und Stellvertretender Bürgermeister Lutz Müller engagiert. Obwohl die Jugendlichen in Augustdorf sich ein Kino wünschen, haben sie dieses Angebot nicht genügend genutzt. Anfang Ehrenamt/ Einbindung der Bürger in Entscheidungsprozesse Die Stärkung des Ehrenamtes war ein Hauptziel von CDU und Bürgermeister vor der Wahl. Hier wurde sehr viel erreicht. Die AWO und das DRK wurden stärker in die Behinderten- und Seniorenarbeit der Gemeinde eingebunden. Die Vereine erhöhten ihr ehrenamtliches Engagement und verbesserten die Angebote für Senioren und Behinderte erheblich. So bietet das DRK z.B. Bäderfahrten nach Bad Salzuflen an, organisiert von den CDU-Ratsfrauen Erika Hellweg und Christel Pohl. Kurz nach der Kommunalwahl setzte sich Bürgermeister Dr. Wulf für die Gründung einer Bürgerstiftung ein. Dabei stellte sich heraus, dass man in Augustdorf mit einer Vorstufe beginnen sollte: Einem spendensammelnden Verein, der hilfsbedürftige Menschen unterstützt. Dem unermüdlichen Einsatz von Erika Hellweg ist es zu verdanken, dass sich 2008 der Verein „Bürger für Bürger in Augustdorf e.V.“ gründete. Erika Hellweg kämpfte auch mit einigen Mitstreitern für die Gründung der Initiative Henkelmann. Hauptpartner wurden das DRK, die ev.-ref. Kirchengemeinde und die Gemeindeverwaltung. Die Initiative startete im März 2008. Seitdem werden jeden Montagnachmittag Lebensmittel eingesammelt und an bedürftige Menschen ausgegeben. Hierbei arbeiten Bürgerinnen und Bürger aus vielen Bevölkerungsgruppen unserer Gemeinde Hand in Hand. Die Initiative Henkelmann ist nicht nur ein erfolgreiches Hilfs-, sondern auch ein Integrationsprojekt. Auch die Freiwillige Feuerwehr Augustdorf (s.o.), der Freibadförderverein Augustdorf und der Kulturkreis Augustdorf werden intensiv von der Gemeinde unterstützt. Auf Initiative des Bürgermeisters werden seit 2005 jährlich Bürgerinnen und Bürger, die sich besonders um das Allgemeinwohl verdient gemacht haben, während des Pickertessens im Oktober geehrt. Auch andere ehrenamtlich Tätige erfahren die ihnen gebührende Anerkennung. So wurden beispielsweise die Paten von Straßenbeeten zu einem kleinen Grillfest eingeladen. Seit Mai 2007 hat Augustdorf eine ehrenamtliche Behindertenbeauftragte, unser Mitglied Laura Radi. Ihr ebenso engagierter Stellvertreter ist Jürgen Hohl. Beide setzen sich sehr stark für die Belange der Behinderten eine und haben die Angebote für diese Bevölkerungsgruppe erheblich ausgeweitet. Sie werden von zahlreichen Personen und Organisationen in ihrer Arbeit unterstützt. Ein besonderes Anliegen von Bürgermeister und CDU ist es, die Einbindung der Augustdorferinnen und Augustdorfer in Entscheidungsprozesse zu verbessern. Daher wurden zahlreiche Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen Themen durchgeführt (z.B. zu den neuen Übungsdörfern, zum neuen Sportheim Schlingsbruch, den Straßenausbauten, dem Spielplatzkonzept). Regelmäßig lädt Dr. Wulf alle Vereine, Kirchen und Glaubensgemeinschaften zur Ehrenamtskonferenz ein, um mit diesen aktuelle Themen zu besprechen. So wurde z.B. die Aktion „Sauberes Augustdorf“ auf eine breitere Grundlage gestellt. Eine wichtige Grundlage für die Mitwirkung an Entscheidungen ist eine umfassende Information. Daher berichtet der Bürgermeister regelmäßig durch Pressemitteilungen, unter www.augustdorf.de sowie in „Der Anzeiger“ über aktuelle Ereignisse. Mehrfach wurden die Bürgerinnen und Bürger in Aufrufen dazu eingeladen, sich mit ihren Ideen in die Entwicklung der Gemeinde einzubringen. Der Internetauftritt wurde vom Bürgermeister und dem EDV-Koordinator der Gemeinde neu gestaltet, das Informationsangebot erheblich erweitert. Anfang Sport Die Förderung des Sports war ein Schwerpunkt der Legislaturperiode 2004 bis 2009. Die Gemeinde Augustdorf ist außergewöhnlich gut mit Sportstätten versehen. Insbesondere unsere WITEX-Halle und der Rasenplatz auf dem Schlingsbruch genießen in Lippe und weit darüber hinaus ein hohes Ansehen. An der guten Sportausstattung wurde trotz Haushaltskrise nicht gerüttelt. Allerdings war es unvermeidbar, die Sportvereine in mäßigem Umfang an den Bewirtschaftungskosten für die Sporthallen und das Sportgelände Schlingsbruch zu beteiligen. Auf Vorschlag von SPD und FWG wurden maßvolle Hallennutzungsentgelte eingeführt. Kinder und Jugendgruppen sind davon befreit. Dadurch haben die Sportler ihren Beitrag dazu geleistet, dass 2008 die Haushaltssicherung verlassen werden konnte. Auf Anregung des Bürgermeisters wurde 2009 beschlossen, die Sportvereine an Energie- und Wassereinsparungen zu beteiligen. Wenn die Vereine sorgsam mit Wasser, Strom und Wärme umgehen, können sie ihre Hallennutzungsentgelte wieder zurückerstattet bekommen. Für den Bau eines neuen Sportheimes stellte die Gemeinde 2007 140.000 Euro zur Verfügung. Der FCE hatte versprochen, mit diesem Zuschuss ein Sportheim zu bauen. Für die Gemeinde war das ein großer Kraftakt, war sie doch seit 2005 in der Haushaltssicherung. Man wollte aber das Ehrenamt unterstützen. Daher wurde das Geld gewährt. Jedoch stellte die Gemeinde von Anfang an unmissverständlich klar, dass es nicht mehr als 140.000 Euro geben wird. Mehr ging einfach nicht. Leider hat sich der FCE mit dem Projekt übernommen. Er wurde insolvent. Die erste Mannschaft stieg zwangsweise ab. Die Gemeinde half dem in Not geratenen Verein: Der Bürgermeister unterstützte persönlich die Ausgründung des neuen FC Augustdorf aus dem alten FCE. Damit sind die Augustdorfer Fußballer nun unbelastet von der Insolvenz und können ihre erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit fortsetzen. Bürgermeister Dr. Wulf bot dem FC die Bewirtschaftung des Grillplatzes an. Damit kann der Fußballverein Geld verdienen und seinen Haushalt sanieren (die Gemeinde hingegen macht mit dem Grillplatz Verluste, weil sie diesen mit hauptamtlichem Personal betreiben muss). Mit den Stimmen der CDU beschloss der Gemeinderat, dass das Sportheim fertiggestellt werden soll. Das Konjunkturpaket II beschert der Gemeinde überraschend die notwendigen Gelder. Die Gemeinde stellt weitere 200.000 Euro bereit. Neben dem FC soll nun auch die TUSG-Tennisabteilung das Haus nutzen. Es wird geprüft, ob Räume für die Jugendarbeit und ein Fitnessraum im Haus eingerichtet werden können. So besteht die Chance, dass das Haus 2010 endlich in Betrieb genommen werden kann. Weitere 630.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II fließen in die energetische Sanierung der Sporthallen. Mit den 200.000 Euro für das Sportheim werden 830.000 Euro von den insgesamt 1,2 Mio. Euro des Konjunkturpaketes II für den Sport ausgegeben. Damit ist der Sport ganz klar ein zentraler Investitionsschwerpunkt der Legislaturperiode 2004 bis 2009. Im Jahr 2006 schlug Bürgermeister Dr. Wulf vor, einen Pakt für den Sport mit den Sportvereinen abzuschließen. Dieser sollte die zukünftige Entwicklung und Förderung des Sports in Augustdorf aufzeigen – insbesondere angesichts der großen Finanznot der Gemeinde. Der Bürgermeister schlug auch vor, die Förderung des Sports umzustellen. Zukünftig sollten Übungsleiter in den Sportvereinen eine Aufwandsentschädigung von der Gemeinde erhalten. Die Sportvereine wollten jedoch keinen Pakt für den Sport. Die Debatte wurde auf die Hallennutzungsentgelte beschränkt. Eine Chance wurde vertan – was die Gemeinde jedoch nicht davon abhielt, den Sport weiter zu unterstützen. Auf Betreiben des Bürgermeisters werden seit 2008 nun wieder erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler der Gemeinde in einem würdigen Rahmen einmal jährlich geehrt. Anfang Kinder, Jugend und Familie/ Schule und Bildung Augustdorf ist die jüngste Gemeinde in Nordrhein-Westfalen. Der Altersdurchschnitt liegt bei nur 37 Jahren. In Augustdorf gibt es viele kleine und größere Familien. Diese zu stärken ist ein zentrales Anliegen unserer Politik. Unser besonderes Augenmerk widmen wir den vielen Kindern und Jugendlichen unserer Gemeinde. Diese sind unsere Zukunft. Wir verbessern die Kinder- und Familienfreundlichkeit unserer Gemeinde. Mit zwei Grundschulen, einer Haupt- und einer Realschule verfügen wir über ein umfangreiches Schulangebot vor Ort. Unsere Schulen sind in einem sehr guten Zustand. Trotz Haushaltssicherung haben wir weiterhin umfangreich in die Schulgebäude und in die Ausstattung der Schulen investiert. Schulleitungen und Lehrerschaften wissen das Engagement von Gemeindeverwaltung und Gemeinderat für die Schulen sehr zu schätzen. So tut die Gemeinde das ihr Mögliche für eine optimale Bildung unserer Schülerinnen und Schülern. Im Jahr 2006 wurde die Offene Ganztagsschule an beiden Grundschulen eingeweiht. 2007 wurde diese an der Grundschule Auf der Insel erweitert. Bis 2006 gab es im Kinderhort an der Grundschule In der Senne nur 40 Betreuungsplätze. Inzwischen sind es in den drei Augustdorfer OGS-Gruppen 75. Insbesondere berufstätigen Eltern und Alleinerziehenden wird damit eine gute Hilfe angeboten. Wichtig für die CDU ist: Die Angebote sind freiwillig. Kein Kind wird zur Teilnahme gezwungen. Uns ist bewusst, dass die Betreuungsangebote an der OGS stetig zu verbessern sind. Die Gemeinde nimmt an dem Projekt „Kein Kind ohne Mahlzeit“ teil. Das Projekt wurde von der CDU-geführten Landesregierung NRW angestoßen. Land, Gemeinde und viele private Spender stellen Geld bereit, damit auch Kinder aus armen Familien ein warmes Mittagessen erhalten. An der Realschule wurde 2008 eine Musikklasse eingerichtet. Der Gemeinderat unterstützt diese finanziell. So wird die musikalische Bildung der Schülerinnen und Schüler erheblich verbessert. Kein Kind wird von der Teilnahme ausgeschlossen, ob die Eltern nun arm oder reich sind. Wenn Eltern den Eigenanteil nicht leisten können, wird ein Weg gefunden, der den Kindern die Teilnahmen am Musikunterricht ermöglicht. Im Jahr 2009 wurde die Übermittagbetreuung an der Realschule ausgebaut. An der Erich-Kästner-Schule und an den Grundschulen wurde bereits zuvor die Möglichkeit geschaffen, ein Mittagessen oder einen Snack an der Schule zu erhalten. Nun werden auch die Schülerinnen und Schüler der Realschule, die mittags nicht nach Hause gehen, gut betreut. Die Gemeinde betreibt keine eigenen Kindergärten. Träger sind die ev.-ref. Kirchengemeinde, die ev. Militärkirchengemeinde und die AWO. Die Gemeinde übernimmt jedoch einen erheblichen Teil der Kosten der Kindertagesstätten: Zum einen über eine Umlage, die an den Kreis Lippe zu zahlen ist, und aus der die KiTas finanziert werden; zum anderen über direkte Zuschüsse an die Kindergärten. So trägt die Gemeinde beispielsweise 100% der nicht auf andere Weise gedeckten Kosten der AWO-KiTa. Die AWO gibt kein eigenes Geld in ihren Kindergarten. Im Jahr 2008 gestaltete der Kreis Lippe die Elternbeiträge um. Dadurch wurden die Eltern insgesamt stark entlastet. Die Einnahmeausfälle hat zum größten Teil die Gemeinde Augustdorf übernommen. Ein großer Schwerpunkt ist die Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie die Straßensozialarbeit. Viel zu viele Jugendliche verhalten sich in der Freizeit schädlich: Sie trinken Alkohol, rauchen, lärmen, hinterlassen Müll und zerstören Sachen. Um diese Jugendlichen wollen sich CDU und Bürgermeister verstärkt kümmern. Auf Vorschlag des Bürgermeisters wurde ein Arbeitskreis einberufen, der sich mit der Verbesserung der Jugendarbeit befasste. Der Arbeitskreis befragte die Augustdorfer Schülerinnen und Schüler nach ihren Bedürfnissen. Es wurden Ziele und Maßnahmen für die Neuausrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit vom Rat beschlossen. Mit der Umsetzung wurde 2009 begonnen. Zukünftig soll es mehr betreute dezentrale Treffpunkte geben. Die Vereine und andere ehrenamtlich Tätige sollen verstärkt eingebunden werden – selbstverständlich nicht umsonst. So sollen vor allem die Sportangebote ausgeweitet werden. Dafür wurde in einem ersten Schritt ein weiterer Mitarbeiter eingestellt. Die Stellenzahl im Jugendzentrum wurde versuchsweise reduziert. Dafür kommt mehr Personal auf die Straßen – dorthin, wo die Jugendlichen sind. Insgesamt gibt die Gemeinde 2009 rd. 15.000 Euro mehr für die Offene Kinder- und Jugendarbeit aus als 2008. Desweiteren wurden mehr Ordnungskräfte auf die Straße gebracht, die Jugendlichen, die sich falsch verhalten, deutlich ihre Grenzen aufzeigen und Fehlverhalten bestrafen. Übrigens: Inzwischen ist auch die Opposition, die anfangs teilweise gegen die Einrichtung des Arbeitskreises war, von dem Nutzen des Gremiums überzeugt. Der Ausbildungsmarkt in OWL ist angespannt: Es gibt mehr Bewerber als Ausbildungsplätze. Der Bürgermeister wirbt bei seinen Unternehmensbesuchen für mehr Ausbildungsplätze. Als Chef der Verwaltung bietet er Ausbildungsplätze an – zum Teil über den erwarteten Bedarf hinaus. Schon sieben Jugendlichen konnte seit 2005 eine Perspektive für die berufliche Zukunft eröffnet werden. 2007 wurde ein Spielplatzkonzept fertiggestellt. Dabei wurde festgestellt, dass die Gemeinde im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl sehr gut mit Spielplätzen ausgestattet ist. Aufgrund des Spielplatzkonzeptes wurde ein Spielplatz um einige Hundert Meter verlegt. Ein weiterer, wenig genutzter Spielplatz sollte aufgegeben werden. Weil Anwohner eine Patenschaft übernahmen, blieb der Spielplatz erhalten. Als die Patenschaft niedergelegt wurde, wurde auch der Spielplatz abgebaut. Dafür wurden andere Spielplätze erheblich verbessert, z.B. die Spielplätze an der Stadionstraße und an der Schlesier Straße. Der Gemeinderat hat mit den Stimmen von CDU und FDP beschlossen, auch auf dem Römertagegelände attraktive Spielmöglichkeiten zu schaffen. Im Jahr 2007 erarbeitete die Gemeindeverwaltung ein Büchereikonzept. Zuvor waren die Besucherzahlen deutlich zurückgegangen. Hauptnutzer der Bücherei sind Kinder und Jugendliche. Aufgrund des Konzepts wurden die Angebote deutlich verbessert. So wurde das Angebot an Hörbüchern ausgedehnt. Es werden Spiele-Nachmittage veranstaltet. Und es wurde eine moderne Software zur Verbesserung der Bibliotheksverwaltung eingeführt. Anfang Gemeindeverwaltung Viele kennen den hauptamtlichen Bürgermeister in erster Linie als Repräsentanten der Gemeinde oder als Vorsitzenden im Gemeinderat. Er ist aber auch – und vor allem - der Chef der Gemeindeverwaltung. Die Leitung der Verwaltung erfordert deutlich mehr Zeit als die Repräsentation. Bürgermeister Dr. Wulf hat die Gemeindeverwaltung modernisiert: Vier Ämter wurden zu drei Fachbereichen zusammengelegt. Dadurch wurde eine Amtsleiterstelle eingespart. Im Jahr 2007 wurde die leistungsorientierte Bezahlung eingeführt: Wer mehr leistet als andere, kann nun auch mehr verdienen. Zum 01.Januar 2008 stellte die Gemeinde ihr Haushalts- und Rechnungswesen um. Die Gemeinde plant und rechnet seitdem wie ein Kaufmann, nämlich nach den Regeln der doppelten Buchführung. Das ist ein wesentlicher Schritt hin zu mehr Generationengerechtigkeit. Denn die Doppik zeigt auf, ob wir heute auf Kosten der Kinder und Jugendlichen leben, ob wir heute mehr Geld ausgeben, als wir einnehmen. Die Umstellung von der alten Kameralistik auf die neue Doppik begann schon im Jahr 2005. Sie wird sich noch über mehrere Jahre erstrecken. Die Arbeiten sind sehr aufwendig. Bisher hat die Gemeindeverwaltung diese zusätzliche Arbeit ohne Aufstockung des Personals mit Bravour bewältigt – ein Zeichen für die hohe Motivation und Leistungsfähigkeit der Gemeindebediensteten. Die Gemeindeverwaltung hat einen erheblichen Beitrag zur Haushaltssanierung geleistet. So wurden die Sachkosten in einigen Bereichen deutlich gesenkt. Reduziert wurden auch die Personalkosten. Diese lagen 2002 noch bei 2,89 Mio. Euro, 2004 bei 2,74 Mio. Euro. 2007 beliefen sie sich auf nur noch 2,59 Mio. Euro. Bringt man davon noch die Erstattung in Abzug, die die Gemeinde von der ARGE Lippe pro Arbeit für zwei abgestellte Mitarbeiter erhält, dann lagen die Personalkosten bei nur 2,48 Mio. Euro (die Zahlen von 2008 liegen noch nicht vor). Auch im Rathaus wurden Barrieren abgebaut: Die Eingangstür öffnet und schließt sich nun automatisch. Das erleichtert Menschen mit Behinderungen und Frauen mit Kinderwagen den Zutritt zum Rathaus. Die Öffnungszeiten des Rathauses sollten den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger angepasst sein. Daher hat Bürgermeister Dr. Wulf Anfang 2009 die Öffnungszeiten probeweise verlängert. Die Resonanz war eher gering. Daher bleibt es bei der alten Lösung: Wer nicht innerhalb der regulären Öffnungszeiten kommen kann, erhält einen Termin. In Zukunft wird der Bürgerservice durch den Ausbau der Internetangebote erheblich verbessert werden. Der Anteil der Frauen unter den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung wurde deutlich erhöht, die Belegschaft insgesamt verjüngt. Es wurden erste Schritte zur Einführung eines professionalen Immobilienmanagements umgesetzt. Dadurch sind mittel- bis langfristig Einsparungen zu erwarten. Anfang Gemeindefinanzen/ Steuern und Abgaben Ende 2004 war die Rücklage der Gemeinde aufgebraucht. Die Kasse war leer. Daher war 2005 der Schritt in die Haushaltssicherung unvermeidbar. Der Fehlbetrag belief sich 2005 auf 1,16 Mio. Euro. 2006 wurde dieser auf 581.000 Euro zurückgeführt, 2007 sogar auf 0 Euro. Daher konnte 2008 die Haushaltssicherung wieder verlassen werden – dank eigener Einsparungen an vielen Stellen (z.B. bei den Personal- und Sachkosten der Verwaltung) und gestiegener Einnahmen. Auch die Vereine haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Verbesserung der Haushaltssituation mitgewirkt. Besonders wichtig: Der Schuldenstand der Gemeinde konnte vermindert werden. Jedes Jahr wurden langfristige Verbindlichkeiten getilgt. Es wurden keine neuen Kredite aufgenommen (mit einer Ausnahme: Für den Kauf eines Löschfahrzeugs gab es von einer großen lippischen Versicherung ein zinsfreies Darlehen mit einigen tilgungsfreien Jahren). Die Schulden sanken von 8,47 Mio. Euro im Jahr 2004 auf 7,7 Mio. Euro in 2007 (die Zahlen von 2008 liegen noch nicht vor). Der Abbau von Schulden geschieht insbesondere in Verantwortung für die zukünftigen Generationen. Wir wollen heute nicht gut leben und die Rechnung dafür von unseren Kindern und Kindeskindern bezahlen lassen. Verglichen mit vielen anderen Kommunen steht Augustdorf heute relativ gut da. Aber auch wir werden die globale Wirtschaftskrise zu spüren bekommen. Daher werden auch in zukünftig große Anstrengungen notwendig sein, um nicht wieder in die Haushaltssicherung zu geraten. Derzeit leben wir noch über unsere Verhältnisse. Wie geben mehr Geld aus als wir einnehmen. Ohne Hilfe von Bund und Land kommen wir aber wahrscheinlich auf Dauer nicht aus der Misere heraus. Bund und Land müssen dafür sorgen, dass wir die Aufgaben, die uns per Gesetz auferlegt werden, auch bezahlen können. Trotz Haushaltskrise ist es gelungen, die Gebühren für Abwasser und die Preise für Wasser auf einem sehr niedrigen Niveau zu halten. In vielen lippischen und nordrhein-westfälischen Kommunen zahlen die Bürger weitaus mehr. Auch die Abfallgebühren sind relativ niedrig. Die Gewerbesteuerhebesätze sind in keiner lippischen Gemeinde geringer als bei uns. Eine Erhöhung ist nicht möglich, denn wir konkurrieren mit Kommunen wie Hövelhof oder Schloß Holte-Stukenbrock, in denen die Hebesätze noch niedriger sind, um Unternehmen. Daher haben wir den Antrag einer Oppositionspartei auf Erhöhung der Gewerbesteuer abgelehnt. 2007 wurde ein Immobilienkonzept erarbeitet und verabschiedet. Die Gemeinde veräußerte daraufhin nicht mehr benötigte Immobilien. Sie befreite sich somit auch von dauerhaften finanziellen Belastungen. Und: Mit dem Verkauf der Ratsstuben an einen bewährten Augustdorfer Gastronom hat die Ortsmitte wieder eine lebendige Gaststätte erhalten. Die Gemeinde arbeitet in vielen anderen Bereichen mit anderen Kommunen zusammen. Man spricht dabei von interkommunaler Zusammenarbeit. Beispiele sind das Kommunale Rechenzentrum, die Abfallwirtschaft, der ÖPNV, das Standortmarketing, die touristische Entwicklung oder die Feuerwehr. Auch bei der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements oder dem Kampf gegen neue Übungsdörfer in der Senne hat die Gemeinde mit anderen Kommunen erfolgreich kooperiert. In der laufenden Wahlperiode hat der Bürgermeister sich für eine Zusammenarbeit der Bauhöfe (Straßenunterhaltung) und der Ordnungsämter (Rufbereitschaften) eingesetzt. Aufgrund der Zurückhaltung der Nachbarn wurde hier noch kein Ergebnis erreicht. Die Suche nach weiteren Kooperationsmöglichkeiten bleibt eine Daueraufgabe. In Zukunft wird man insbesondere über eine noch stärkere Vernetzung der Verwaltungen reden. Bürgermeister Dr. Wulf will die Kosten-Leistungs-Rechnung (KLR) und weitere betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente einführen, um die Kosten für die Steuerzahler zu senken und die Leistungen für die Bürger noch besser zu machen. Mit Hilfe der Kosten-Leistungsrechnung lässt sich erkennen, wo die Gemeinde im Vergleich mit anderen Kommunen und auch mit privaten Anbietern steht. Der Vergleich ist ein Ansatz für Verbesserungen. Die Vorarbeiten für die Einführung der KLR in den Bereichen Bauhof und Gebäudereinigung laufen. Anfang Image/ Ansehen der Gemeinde Jeder Augustdorfer hat es schon persönlich erlebt: Auswärtige haben manchmal kein gutes Bild von unserer schönen Gemeinde. Man kennt Augustdorf oft nur wegen der Bundeswehr und des Truppenübungsplatzes. Naturfreunde hingegen wissen um unsere wunderschöne Landschaft. Vielen Auswärtigen ist nicht bekannt, wie gut – und auch günstig – man in Augustdorf leben kann. In den letzten Jahren haben überzogene, bewusst geschürte politische Debatten (z.B. zu dem neuen Sportheim auf dem Schlingsbruch) den Ruf unserer Gemeinde zusätzlich beeinträchtigt. Um diesen Zustand zu ändern, macht der Bürgermeister daher bei jeder Gelegenheit Werbung für unsere Gemeinde. Soldaten, die neu nach Augustdorf gekommen sind, hat er in das Rathaus eingeladen und ihnen die Vorzüge unserer Gemeinde präsentiert. Er verbessert persönlich die Werbematerialien der LTM AG über Augustdorf. Selbst dem Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers verdeutlichte er im September 2008 in Augustdorf die vielen Vorzüge unserer Gemeinde. Die Gemeinde unterstützte die Römertage OWL 2006 und 2007 intensiv. Dank der sehr positiven und umfangreichen Berichterstattung im Vorfeld der Römertage wurde der Name Augustdorfs mit einem aktuellen Thema, mit erlebbarer Geschichte und mit hochwertigen Veranstaltungen verknüpft. Immer mehr Menschen nutzen das Internet. Dort informiert man sich über eine Gemeinde, wenn man überlegt, seinen Wohnsitz zu verlegen. Im Internet schauen Unternehmer nach, die einen neuen Standort suchen. Das World Wide Web dient Erholungssuchenden dazu, attraktive Orte für Freizeitaktivitäten und Urlaube zu finden. Auch die Augustdorfer suchen immer mehr im Internet nach Informationen. Daher war es Bürgermeister Dr. Wulf ein Herzensanliegen, den Internetauftritt der Gemeinde neu zu gestalten. 2009 wurde dieser freigeschaltet. Fast alle Texte sowie ein großer Teil der Fotos stammen vom Bürgermeister. Die Resonanz der Besucher ist sehr positiv. Anfang Bundeswehr /Truppenübungsplatz Die Bundeswehr ist sehr wichtig für unsere Gemeinde. Sie ist einer von zwei großen Arbeitgebern in Augustdorf. Zählt man die über 4.000 Soldaten hinzu, so ist die Bundeswehr mit Abstand der größte Arbeitgeber in der Gemeinde. Die Bundeswehr ist außerdem der größte Ausbildungsbetrieb. Die Soldaten kaufen gerne im Dorf ein. Sie erhöhen die örtliche Kaufkraft erheblich. Ohne die Bundeswehr wäre auch das Angebot für diejenigen, die nichts mit der Bundeswehr zu tun haben, deutlich schlechter. Durch die Bundeswehr sind viele Familien nach Augustdorf gekommen. Interessanterweise engagieren sich die ehemaligen Soldaten und ihre Angehörigen häufig ehrenamtlich. Die Bundeswehr hat uns also auch viele aktive Staatsbürger beschert, ohne die das Gemeinwesen deutlich ärmer wäre. Und die Soldaten tragen den Namen Augustdorfs in die Welt: Ortsschilder unserer Gemeinde standen schon in Afghanistan und auf dem Balkan. Daher war es 2004 eine der ersten Maßnahmen von Bürgermeister und Rat, für die Sicherung des Bundeswehrstandortes zu kämpfen – mit großem Erfolg: Der Standort wurde nicht nur erhalten, sondern wieder an seine alte Größe herangeführt. Die Zahl der Soldaten wuchs um mehr als 1.500. Der Truppenübungsplatz Senne ist eine wichtige Grundlage für die Sicherung des Bundeswehrstandortes Augustdorf. Wer heute für einen Nationalpark Senne kämpft, der kämpft auch gegen die Nutzung der Senne durch die Bundeswehr und damit gegen die Bundeswehr in Augustdorf. Bürgermeister und CDU stellen den Truppenübungsplatz nicht in Frage. Aber wir haben dafür gekämpft, dass vermeidbare Belastungen vermindert und der Übungsplatz für die Zivilbevölkerung stärker nutzbar wird. Wir haben unsere Strategie gewechselt: Wir reagieren nicht mehr nur auf Planungen des Militärs, sondern wir kämpfen aktiv für die Verbesserung der Lebenssituation der Augustdorferinnen und Augustdorfer. So haben wir in einer Resolution gefordert, den Truppenübungsplatz Senne grundsätzlich an den Wochenenden für Radfahrer zu öffnen. Die Sonntags-, Feiertags- und Nachtruhe soll eingehalten werden. Die Briten sollen gegen die Motocrossfahrer im Stapel, die besonders den Bewohnern der Löns-Siedlung Ruhe und Nerven rauben, vorgehen. Wir fordern, dass die Randbereiche des Truppenübungsplatzes betreten werden dürfen, wenn keine militärischen Übungen stattfinden – so wie es die Bundeswehr am Schapeler Hof erlaubt. Wir setzen uns für die Beseitigung der Schranke an der Südwache ein. Zum Ende der Wahlperiode konnten wir einen weiteren großen Erfolg erzielen: Die Briten wollten in Augustdorf und an der Augustdorfer Ortsgrenze neue Übungsdörfer bauen. Wir haben mit mehreren Ratsbeschlüssen dagegen protestiert. Wir haben rechtliche Schritte eingeleitet. Und wir haben den Schulterschluss mit der Bürgerinitiative hergestellt. Bürgermeister Dr. Wulf und Reinhard Balke, Sprecher der BI, haben sich mehrmals wöchentlich gegenseitig informiert und die Maßnahmen koordiniert. Manch einem im Dorf war all das zu wenig. Tatsächlich aber ging die Strategie auf: Die Briten erklärten, dass sie in Augustdorf und Umgebung nicht mehr bauen wollen. Anfang Friedhof Die Friedhofssatzung wurde überarbeitet. Dadurch wurde den Bürgern mehr Freiheit bei der Grabgestaltung eingeräumt. Unter anderem wurde es erlaubt, Fotos an den Grabsteinen anzubringen. Anregungen aus Gesprächsrunden mit Bürgern vor Ort zur weiteren Verbesserung des Waldfriedhofes wurden aufgenommen und bereits teilweise umgesetzt: Die Bänke in der Friedhofskapelle wurden tlw. mit Sitzpolstern ausgestaltet, die Leichenhallen wurden modern gestaltet und es wurden weitere Grabstelen aufgestellt. Auf Initiative von Bürgermeister und CDU wurde ein Grabfeld für die Bestattung von Muslimen bereitgestellt. Für die Zukunft gilt es, den Charakter des Waldfriedhofes zu erhalten, die Friedhofssatzung den Bedürfnissen eines modernen Bestattungswesens anzupassen und zwischen den bestehenden Bestattungstraditionen und veränderten Bedürfnissen zu vermitteln. Anfang Integration Integration ist ein weites Aufgabenfeld. Die CDU setzt sich stark dafür ein, Benachteiligungen von Menschen zu beseitigen. Für ältere und behinderte Menschen werden Barrieren abgebaut und besondere Angebote geschaffen. Menschen, die aus anderen Ländern zu uns gekommen sind und in Augustdorf eine neue Heimat gefunden haben, erfahren unsere volle Unterstützung bei ihrem Bemühen, ein anerkannter Teil der Gesellschaft zu sein. So unterstützen wir beispielsweise den Türkischen Elternverein Augustdorf. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, Bildungsschwächen von Kindern und Jugendlichen abzubauen sowie die Erziehungskompetenz von Eltern zu stärken. Anfang Kläranlage/ Fließgewässer In der Siedlung „Am Dören“ wurde ein Rückhaltebecken für Abwasser gebaut. Nach der Wiederaufstockung des Bundeswehrstandortes musste die Kläranlagenkapazität erweitert werden. Das geschah 2008 und 2009. An der Stukenbrocker Straße musst nach dem Pfingsthochwasser 2003 ein Hochwasserschutzbauwerk errichtet werden. Die Schutzmauer wurde 2009 fertiggestellt. Dadurch werden nun zwei Häuser dauerhaft vor Hochwässern geschützt. Anfang
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